Parodontologie

Parodontitis ist eine Zahnbetterkrankung, die unbehandelt zum Verlust von Zähnen führen kann.
Genaugenommen ist die Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust noch vor der Karies. 80-90 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet darunter. Wir bieten eine regelmäßige Prophylaxe und aktuelle Behandlungsmethoden an.

Ursache der Parodontitis sind Bakterien, welche sich im Lauf der Jahre auf der Zahnwurzel absetzen und richtige Kolonien in der Tiefe der Zahnfleischtasche gründen. Der Körper reagiert auf diese Bakterien mit einem Rückzug. Er selbst veranlasst bestimmte Zellen dazu, den Knochen, der die Zahnwurzel umgibt abzubauen, um so wieder einen gewissen Abstand zu den Bakterien zu gewinnen, um sich vor ihnen zu schützen. Dadurch erhalten die Bakterien allerdings wieder zusätzlichen Raum, um sich in die Tiefe auszubreiten. Jeder Patient reagiert in unterschiedlicher Stärke auf die Erkrankung. Normalerweise verläuft sie bei einem Großteil relativ langsam, doch gibt es auch aggressive Verläufe, bei denen bereits unter 18-jährige Zähne verlieren können.
Typischerweise aber, merkt man als Patient erst im Spätstadium etwas von der Erkrankung. Erst da sieht man auch tatsächlich den Knochenabbau, weil sich das Zahnfleisch nun auch zurückzieht. Dadurch erscheinen die Zähne unnatürlich lang und es entstehen sog. schwarze Dreiecke zwischen den Zähnen. Viele Patienten merken auch erst in diesem Stadium mit der Zunge, daß ihre Zähne richtiggehend locker werden. Eine Früherkennung ist also sehr wichtig.

Parodontitis ist zudem ein unabhängiger Risikofaktor für:
  • Koronare Herzkrankheit - Erkrankung der Herzkranzgefäße
  • Apoplex - Schlaganfall
  • Vorzeitige Wehentätigkeit - mit der Folge von vorzeitigen Geburten und untergewichtigen Kindern


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